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Intersim AG

vor einem Monat

Tim Stampfli

Neuer Job, neue Firma, neue Kollegen – Ein Jobwechsel bringt immer neue Dinge ins Leben. Doch wie ist der Arbeitsbeginn in einer Zeit, in der man nicht weiss, was mit der Welt passiert?

Arbeitsbeginn in der Coronakrise

Montag, 16. März 2020 08:30 Uhr, ich trete meine neue Stelle bei der Intersim AG in Burgdorf an. Zu diesem Zeitpunkt ist in der Schweiz das öffentliche Leben nur durch das Verbot von Grossveranstaltungen über 1000 Personen beeinträchtigt. Auch die Intersim AG hat bereits Massnahmen zum Kampf gegen Corona, wie zum Beispiel das Erlauben von Home-Office, Meiden von ÖV und persönlichem Kundenkontakt ergriffen. Wie wird es weitergehen?

Als erstes erhalte ich meine Arbeitsutensilien, werde mit den anwesenden Kollegen bekannt gemacht und mit Informationen zum Job und zur Firma gefüttert. Als dann der Feierabend einkehrt, hat der Bundesrat die «ausserordentliche Lage» erklärt und das Schliessen aller nicht lebensnotwendigen Geschäften und Dienstleistungen bis am 19. April 2020 beschlossen.
«Was nun?», «Ok, betroffen ist der Job schon mal nicht.»
Also geht es fürs Erste weiter wie bisher.

Zwei Tage später wird jedoch auch intern reagiert: Home-Office wird für alle zum Standard, nur bei absoluter Notwendigkeit soll man in der Firma erscheinen. Da mein Team für das Funktionieren der Infrastruktur aller Mitarbeitenden verantwortlich ist, bleibe ich bis Donnerstag in der Firma. Ab diesem Freitag ist Home-Office für mich ebenfalls gesetzt und ich erscheine nur vereinzelt mal 1-2 Tage in der Firma. Was nebst Corona noch dazu kommt, ist der Umzug in die neuen Büroräumlichkeiten. Dieser wird auf Anfang Mai terminiert, was natürlich mein Team wieder betrifft. Mit meinem Teamkollegen wird abgemacht, dass er sich um den Umzug kümmert und ich mich um unser Daily Business.

«Gut», dachte ich, «das wird schon schief gehen.» Was zuerst ironisch gemeint war, wurde teilweise zur Tatsache. Ich, mit wenig Know-How, nicht ausreichenden Dokumentationen und ohne persönlichen Kontakt Probleme beheben – es gibt bessere Voraussetzungen. Mit Antworten wie «da kann ich dir nicht weiterhelfen, da ich es nicht weiss…», «… du weisst dazu mehr als ich, ich kann dir nicht helfen…» oder «… ich muss kurz bei meinem Teamkollegen nachfragen, du hörst wieder von mir…» sind teils Fragen beantwortet worden. Zusammen hat man die ganze Arbeit trotzdem bewältigen können, den Zufriedenheitsstatus der internen und externen Kunden mal ausgeklammert.

Als ich am 18. Mai 2020 zum ersten Mal in den neuen Büroräumlichkeiten war, war einiges noch im Baustellen-Modus. Die Arbeitsform «Home-Office» wurde deswegen bis zum 15. Juni 2020 als Standard belassen. Nach und nach kamen mehr Mitarbeitende ins Büro und ich durfte zu den «Teams»-Profilbildern auch die Personen, die dahinterstecken, kennen lernen. Dies ermöglichte mir, ein wirklicher Teil der Firma zu werden und nicht nur ein «Teams»-Kontakt zu sein. Jeder Tag in der Intersim AG ist ein Tag an dem ich mich fachlich und persönlich weiterentwickle und besser werde.

Fazit

Meinen Jobwechsel hätte ich wohl nicht zu Corona-Zeiten geplant. Zu umständlich und meist auch mühsam war das Einarbeiten in den Job bei diesen Bedingungen. Die ganze Situation war im November 2019 jedoch nicht auszudenken. Was ich seit meinem Arbeitsbeginn stets geschätzt habe, war, dass wir immer als Team Lösungen erarbeiten konnten. Die technologischen Möglichkeiten wurden genutzt und werden auch weiter optimiert. Ich denke das wird ein Grund dafür sein, dass in der Intersim AG nun ein Teil der wöchentlichen Arbeitszeit im Home-Office gearbeitet werden darf.