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vor 2 Jahren

Carla Bernard

Webdesign

Welche Web-Design Elemente prägen die Zukunft und setzen sich 'langfristig' durch und was verschwindet morgen bereits wieder von der Bildfläche, oder vielleicht passender: vom Display?

5 aktuelle Trends

Welche Web-Design Elemente prägen die Zukunft und setzen sich 'langfristig' durch und was verschwindet morgen bereits wieder von der Bildfläche, oder vielleicht passender: vom Display?

Welches sind die nachhaltigen Trends im Webdesign, welche Entwicklungen sind zu erwarten? Es geht nicht darum, mit bahnbrechenden Neuigkeiten zu verblüffen, sondern es geht viel mehr darum aufzuzeigen, welche Elemente in naher Zukunft zu erwarten sind und weiter an Bedeutung gewinnen werden.

Mobile First & komponentenbasiertes Design

„Mobile first“, ein Designkonzept, das schon seit längerer Zeit aktuell ist und auch weiterhin ein Thema bleiben wird.  Es braucht keine Statistiken um zu wissen, dass die mobile Nutzung weiter zunimmt. Deshalb lautet die Devise weiterhin 'mobile first': Eine Website soll zuerst aus der mobilen Perspektive entwickelt werden, stets unter Berücksichtigung, dass alle Inhalte auf allen Geräten gleich gut beim Benutzer ankommen (Responsive Webdesign). In Hinterkopf behalten sollte man auch Endgeräte wie beispielsweise Smartwatches, welche in absehbarer Zukunft ebenfalls an Bedeutung gewinnen werden.

Was heisst Mobile First aber nun konkret? Das komponentenbasierte Design wird in erster Linie für kleinere Displays von Smartphones konzipiert. Dies garantiert, dass die Inhalte auch auf kleinstem Raum Platz haben und sich die Webseiten-Elemente auf das Wesentliche konzentrieren. Weniger ist mehr – nicht nur für Smartphone-Displays. Zudem wird verhindert, dass komplexe interaktive Elemente konzipiert werden, welche auf mobilen Websites gar nicht umsetzbar sind.

 

Material Design oder Flat Design 2.0

Das Motto von Flat Design lautet: "weniger ist mehr". Aufs Wesentliche reduzieren und auf dreidimensionale Elemente wie Schlagschatten oder Verzierungen verzichten. Dies verschafft dem Flat Design den simplen Look. Gleichzeitig sind jedoch genau dies die grössten Kritikpunkte des 'flachen Designs'. Durch das Fehlen der dritten Dimensionen wirkt eine Website weniger realistisch; Inhalte können weniger gewichtet werden und interaktive Elemente werden zu wenig wahrgenommen. Die Lösung dieser Kritikpunkte lautet Material Design oder Flat Design 2.0. Hierbei wird Minimalismus nach wie vor gross geschrieben, Funktionalität und Klarheit sollen aber durch den Einsatz von dreidimensionalen Elementen wie Schatten, Farbabstufungen und Highlights unterstützt werden.

 

Mutige, bunte Farben

Farben sind ein wichtiger Bestandteil im Webdesign. Durch den richtigen Einsatz von Farbkombinationen kann Aufmerksamkeit erregt, ein Element hervorgehoben oder dem User "geholfen" werden, sich zurecht zu finden.

Natürlich sollten die Farben eines Webauftritts mit dem CI/CD einer Firma im Einklang stehen und auch deren Philosophie eine wichtige Rolle spielen; während die einen durch Innovation und Kreativität wahrgenommen werden wollen, entscheiden sich andere für einen eher schlichten und "bodenständigen" Webauftritt.

Der aktuelle Trend geht heute aber zu farbenfrohe Designs mit aussergewöhnlichen Farb-Kombinationen - gut so.

 

Reale Fotos & Illustrationen

Die Anzahl an Stock-Foto-Agenturen im Internet ist gross. Zu den bekanntesten gehören Shutterstock, Fotolia oder iStock. Auf diesen Portalen kann man einfach und bequem schöne Bilder erwerben. Der Persönliche Touch und die Authentizität von Fotos ist jedoch nicht zu unterschätzen. Sieht man ein bereits bekanntes Bild auf einer Website, oder eines das 'gekünstelt' daherkommt, wird dies vom Besucher negativ wahrgenommen.

Deshalb merke: Eigene Fotos und Illustrationen verwenden! Wer auf ein professionelles Shooting verzichten will, soll die Fotos selber machen. Mit der heutigen Kameraqualität können Fotos sogar mit dem Smartphone aufgenommen werden.  Reale und authentische Bilder verleihen der Website Persönlichkeit und Einzigartigkeit.

 

Mikro-Interaktionen

Im UI- und UX-Design werden Mikro-Interaktionen (kleine CSS-Animationen) zunehmend eine wichtige Rolle einnehmen. Der Einsatz von Mikro-Interaktionen soll dem Nutzer ein direktes Feedback seiner Handlungen aufzeigen: Was geschieht gerade, was wurde und was wird noch geschehen? Weiter bringen sie auf unterhaltsame und dynamische Art mehr Leben in die Website. Zu beachten ist, dass die Mikro-Interaktionen gezielt und überlegt eingesetzt werden.