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Browser-Vielfalt - ist der meistgebrauchte Browser auch der Sinnvollste?

Auswahl an Browsern auf Laptop

Es gibt eine Vielzahl von Internetbrowsern, darunter bekannte Namen wie Google Chrome, Mozilla Firefox, Apple Safari, Microsoft Edge und Opera. Jeder Browser hat seine eigenen Funktionen, Vor- und Nachteile, und die Wahl des Browsers hängt von den individuellen Bedürfnissen, Vorlieben und Anforderungen des Benutzers ab.

Autor:in
Ivan Schwab-Germann
Veröffentlicht

Beliebteste Browser

Übersicht über die beliebtesten Browser: Spontan in die Runde gefragt kennt wohl jede Person die ersten vier der bekanntesten Browser

Abbildung der beliebtesten Browser
  • Chrome: Der beliebteste Browser weltweit, entwickelt von Google.
  • Safari: Der Standardbrowser für Apple-Geräte wie iPhones, iPads und Macs.
  • Firefox von Mozilla: Ein Open-Source-Browser, der für seine Geschwindigkeit und Benutzerfreundlichkeit bekannt ist.
  • Edge von Microsoft. Der Nachfolger des Internet Explorers, entwickelt von Microsoft. Kommt standardmäßig auf Windows 10-Geräten.
  • Opera: Ein vielseitiger Browser, der Funktionen wie einen integrierten Werbeblocker und einen kostenlosen VPN-Dienst bietet.
  • UC Browser: Ein mobiler Browser, der in vielen Ländern, insbesondere in Asien, beliebt ist.
  • Brave Browser: Ein Browser, der auf Privatsphäre und Sicherheit ausgerichtet ist und standardmäßig Werbung und Tracker blockiert.
  • Pale Moon: Ein Open-Source-Browser, der auf der älteren Firefox-Engine basiert und auf Benutzerfreundlichkeit und Geschwindigkeit ausgerichtet ist.

Mit einem Marktanteil von rund 65% ist Chrome der Marktleader (deshalb auch in der Liste zuoberst - Ehre wem Ehre gebührt). Das war nicht immer so. Chrome wurde 2008 auf den Markt gebracht und wurde “erst” 4 Jahre später der meistverwendete Browser. Der “Browserkrieg” hat in dieser Zeit zu enormen Fortschritten und innovativen Features geführt (z.B. Tabbed Browsing).

Chrome hat seine Fans und Kritiker. So führen Gegner ins Feld, dass das Geschäftsmodell von Google vorsieht, Nutzerdaten zu verarbeiten und für personalisierte Werbung zu verwenden. Weitere Kritikpunkte:

  • Die Datensicherheit könnte durch die enge Anbindung an andere Google-Dienste beeinträchtigt werden
  • Dominanz am Markt - Google ziehlt auf eine Monopolstellung ab
  • Chrome braucht mehr Speicher und Prozessorleistung als andere Browser
  • Google versucht seine eigenen Interessen bezüglich Browser durchzusetzen und setzt nicht auf Offenheit und Standards

Was gibt es für Alternativen?

Vergleich der Browser bezüglich Datenschutz

Schauen wir uns valable Alternativen am Beispiel des Brave-Browsers an:

Mit dem Brave-Browser hat Brendan Eich (der auch an der Entwicklung der Programmiersprache JavaScript beteiligt war) einen auf Chromium basierenden Browser auf den Markt gebracht, der seine Stärken bei der Geschwindigkeit, beim Datenschutz mit eingebautem Werbeblocker (Datenschutzeinstellungen können angepasst werden) und der Sicherheit hat. Das tönt für mich schon einmal symphatisch. Der Brave-Browser ist ein Open-Source Projekt (sympathisch hoch zwei). Gemäss Brave eigenen Aussagen (siehe Grafik) sieht das Datenschutzkonzept sinnvoll aus. Und besondes auch auf dem Smartphone kann Brave brillieren. Zudem ist er spürbar schneller als Chrome.

Zusätzlich bietet Brave unter anderem:

  • Eine unabhängige Suchmaschine
  • Kostenlose Videoanrufe
  • VPN Unterstützung
  • Nachrichten-Feed
  • Kann die meisten Chrome Erweiterungen

Allerdings kann es durch den Blocker passieren, dass Inhalte nicht angezeigt und die Benutzererfahrung dadurch getrübt wird.

Wo liegt ein weiteres Problem bei alternativen Browsern? Bei den laufenden Updates, um Sicherheitslücken auszumerzen. Denn Browser sind mittlerweile komplexe Dinger, die darum auch eine grosse Angriffsfläche für Hackerangriffe bieten. Für weniger bekannte Browser-Hersteller ist es darum of schwierig, zeitnah die Sicherheitslücken zu schliessen und eine neue Version auszuliefern.

Darknet-Browser

Der Tor Browser ist der bekannteste und am häufigsten verwendete Browser für den Zugriff auf das Darknet. Er basiert auf dem Firefox-Browser und leitet den Datenverkehr über das Tor-Netzwerk, um Anonymität und Privatsphäre zu gewährleisten.

Was nehmen wir mit?

Wir wählen den Browser nach folgenden Kriterien:

  • Bereits installiert - ich brauche nichts mehr zu tun
  • Ich nehme den Bekanntesten
  • Ich nehme Safari weil ich eh auf Apple eingeschworen bin
  • …

Es wäre an der Zeit, die Wahl des Browsers bewusst zu treffen und an erster Stelle auf den Datenschutz und die Sicherheit zu schauen. Warum nicht den ultra schnellen Brave Browser ausprobieren? Ich finde ihn sehr empfehlenswert.

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Quellen:

Statista

Brave