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Wenn ein Portal einfach wirkt, steckt meist viel Architektur dahinter

Screenshot vom myVIG-Portal

Ein digitales Portal ist dann gut, wenn es sich nicht nach System anfühlt. Wenn Informationen schnell auffindbar sind, Dokumente am richtigen Ort liegen und Prozesse ohne Umwege funktionieren. Genau diese Einfachheit entsteht selten zufällig – sondern durch saubere Architektur, durchdachte Integration und ein starkes Verständnis für die Bedürfnisse der Nutzenden.

Autor:in
Mirlinda Krasniqi
Veröffentlicht

Für die VORSORGE in globo M durften wir ein Self-Service-Portal integrieren, das Versicherten den digitalen Zugang zu Informationen, Prozessen und Dokumenten ermöglicht. Die Herausforderung lag dabei nicht nur in der sichtbaren Oberfläche, sondern vor allem im Zusammenspiel der beteiligten Systeme.

Das Portal basiert auf Sitevision und ist mit der bestehenden Website in-globo verbunden. Für das Identity Management kommt SwissID zum Einsatz. Der Datenaustausch erfolgt über eine Service-Bus-Architektur, die relevante Umsysteme wie die Versicherungslösung PK/S und das Dokumentenmanagement OnBase einbindet.

Kurz: Viele Systeme arbeiten im Hintergrund zusammen, damit im Vordergrund ein einfacher digitaler Service entsteht.

Hohe Anforderungen

Gerade bei einem Versichertenportal zählt Verlässlichkeit. Daten müssen korrekt übertragen, Prozesse stabil abgebildet und Zugriffe sicher geregelt sein. Gleichzeitig erwarten Nutzende eine Oberfläche, die intuitiv funktioniert, ohne dass sie die Komplexität der Systemlandschaft spüren.

Deshalb standen im Projekt neben der technischen Umsetzung auch Testing, Stabilisierung, abgestimmte Schnittstellen und Support- sowie Monitoring-Prozesse im Fokus. Die Liveschaltung war nicht einfach ein technischer Meilenstein, sondern der Übergang in einen digitalen Service, der langfristig betrieben und weiterentwickelt werden kann.

Der Mehrwert liegt dabei in der Verbindung von Architektur und Nutzererlebnis: Systemgrenzen werden weniger sichtbar, Informationen besser zugänglich und digitale Prozesse einfacher nutzbar.

Erfüllte Erwartungen

Gute Digitalisierung zeigt sich oft darin, dass sie nicht im Weg steht. Sie macht Komplexität beherrschbar, schafft Orientierung und sorgt dafür, dass digitale Services zuverlässig funktionieren.

Beim Versichertenportal der VORSORGE in globo M zeigt sich genau das: Wenn Technologie, Prozesse und Nutzerbedürfnisse zusammengedacht werden, entsteht ein Portal, das nicht die Systeme in den Vordergrund stellt – sondern den Service für die Versicherten.

Oder anders gesagt: Weniger Systemgrenzen spürbar machen – und mehr digitalen Service ermöglichen.

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