Wie funktioniert eigentlich ein CMS?
Als Kunde der Intersim, oder eventuell sogar in einem privaten Projekt, setzen Sie für ihre Lösung womöglich ein CMS (Content Management System) ein. In diesem Artikel finden Sie eine kurze Übersicht der gängigsten CMS-Typen sowie eine grobe Erklärung der Funktionsweise von TYPO3 und Sitevision.
- Autor:in
- Dominik Albrecht
- Veröffentlicht
Gründe für ein CMS
Selbstverständlich ist der zentrale Teil einer Digitalen Lösung deren Inhalt. Auf einer Website finden sich Informationen, Bilder, Artikel und vieles mehr. Eine Web-Applikation zeigt und verarbeitet Daten. Die Relevanz dieser Informationen steht oft im Verhältnis zu ihrer Aktualität. Daten sind selten statisch. Die Bearbeitung direkt im Code ist aufwändig, unstrukturiert und für Personen ohne direkte Kenntnisse unpraktisch.
CMS Funktionsweise
Ein CMS schafft für die oben genannten Probleme Abhilfe. Die Inhalte sind strukturiert und im Code der Applikation von der eigentlichen Anzeige getrennt. Man spricht dann oft von der Entwicklung von “Templates”. Solche können beispielsweise für Textelemente, Bilder, Videos aber auch für gruppierte Inhalte wie Artikel oder Galerien existieren.

Im Bearbeitungs-Bereich des Content Management Systems werden für die Templates dann spezifische Inhalte erfasst. Dazu bieten diese oft Tools für die Bearbeitung von Bildern, der Formatierung von Text, dem Übersetzen der Inhalte oder zum Beispiel der Bearbeitung durch mehrere Editoren im Team. Erfasste Inhalte werden dann etwa in einer Datenbank strukturiert abgespeichert und von den Templates zur Generierung der Web-Applikation verwendet.

Die Form für die Bearbeitung von Inhalten ist in den meisten CMS ziemlich ähnlich. Sie variieren jedoch sehr im Umfang und der Einfachheit für die Redakteure. So bietet das CMS der Intersim “Sitevision” etwa eine Bearbeitung direkt in der Vorschau der finalen Seite. Der Redakteur kann sich damit das Endresultat besser vorstellen.
Die gängigsten CMS-Typen
Im Bereich der Verwendung und Generierung der Applikation mit den Templates unterscheiden sich die einzelnen Lösungen allerdings stark. Sie können jedoch grob in zwei Gruppen unterteilt werden:
Traditionelle Systeme:
Eine traditionelle CMS-Software ist für die Verwaltung der Inhalte UND deren Ausgabe zuständig. Die Seitenaufrufe werden direkt bearbeitet und das System liefert dem Besucher die Seite mit Inhalt zurück. Die Vorteile einer Solchen Lösung liegen in der effizienten Entwicklung und ihrer speziell für Webseiten ausgelegten Tools. Zudem kann durch eine zentrale Applikation einfach eine Vorschau für Redakteure implementiert werden.
Headless CMS:
In einem “Headless” CMS wird der Inhalt in einer komplett eigenständigen Applikation erfasst. Diese ist nur für die Editor-Tools und die Speicherung und Lieferung von den Daten Zuständig. Wie diese dargestellt werden, ist für das CMS irrelevant. Über eine Schnittstelle können die Daten zum Beispiel von einer Website und einem App gleichzeitig verwendet werden. Die Anbindung weiterer Systeme, oder die Überarbeitung bestehender, gestaltet sich sehr einfach.
Content Management Systeme in der Intersim
Die Intersim entwickelt Lösungen sowohl mit unserer eigenen Software “Sitevision” als auch mit dem Open-Source System TYPO3. Beide bieten uns die Möglichkeit sehr individuell auf Kundenwünsche einzugehen und das System auf diese zuzuschneiden.
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